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Veröffentlicht am Dienstag, 02. April 2013 22:30
Mallorca 2013
Der RSC Papenburg entflieht dem deutschen Winter.
Mit 12 Fahrern und 3 Begleitpersonen haben wir uns in der ersten Osterferienwoche auf den Weg nach Mallorca gemacht. Bei 2 wolkigen Tagen aber sonst meist sonnigen 20° und mehr fanden wir ideale Trainingsbedingungen vor.
In diesem Jahr hatten wir uns für den Standort an der Playa de Palma entschieden. Mit dem Hotel Gran Fiesta hatten wir eine sehr gute Wahl getroffen. Da wir am Anreisetag etwas spät beim Hotel angekommen waren, haben es nur Hermann, Markus, Bernd und Lars geschafft, gleich noch eine kleine 50-er Runde zu fahren und die Räder zu testen. Die anderen standen leider in der riesigen Schlange beim Abholen der Leihräder. Unglaublich, was da los war. Hürzeler hatte allein in unserem Hotel 500 Räder. 4.300 Räder auf der Insel, und alle waren vermietet. Hinzu kommen noch die anderen Anbieter. Insgesamt kommen 110.000 Radsportler im Jahr auf die Insel. Und es kam uns vor, als wenn alle zugleich da waren.
Am ersten Trainingstag, nach ausgiebigem Frühstück, war um 10:00 Uhr die Abfahrt angesetzt. 10:00 Uhr haben sich aber auch fast alle anderen gedacht. So war an der langen Playa de Palma ein Meer von Radsportlern, die die Autofahrer auf eine Geduldsprobe stellten.
Am ersten Tag haben wir mit allen 12 Fahren eine gemeinsame Ausfahrt unternommen. 165 km standen am Ende des Tages auf unserem Tacho. An den darauffolgenden Tagen haben wir uns in verschiedene Leistungsgruppen aufgeteilt. Heinz Schleinhege, Heiner Sinnigen, Gerd Richter und Meyel Lalk fuhren zusammen.
Die Tempogruppe bildeten Hermann Sinnigen, Markus Borghorst, Thomas Kröger, Lars Appeldorn, Willi Rehbock, Peter Windhaus, Bernd Schade und unserer neues Mitglied Jens Koop. Diese Gruppe überraschte mit einer glänzenden Harmonie. Auf flachem bis welligem Terrain bildeten wir eine tolle Einheit. In den steilen Bergen zog sich das durch das unterschiedliche Klettervermögen natürlich etwas auseinander. Man merkte deutlich, dass alle ihre Hausarbeiten im Winter gemacht hatten. Hier zahlte sich das Training nun aus. Meistens lagen wir bei 160 bis 170 km pro Tag und einem Schnitt von 28 – 30km/h. Heinz und Heiner kamen auf 550km, Gerd und Meyel 800km. Der Rest schaffte in der Woche mit einem Ruhetag 1000km.
Hermann Sinnigen, Thomas Kröger und Jens Koop, die 10 Tage blieben, kamen auf 1300 km.
Leider sind wir auch nicht von einem Sturz verschont geblieben. Gleich am zweiten Tag stürzte Markus in einer Kurve. Was zuerst eine recht harmlose Verletzung schien, entzündete sich in den nächsten Tagen und zwang Markus zu einer Zwangspause. An den letzten beiden Tagen konnte er nicht mehr mitfahren.
Trotzdem können wir aber auf ein erfolgreiches Trainingslager, das richtig Spaß gemacht hat, zurückblicken.
Leider ist es uns nicht geglückt, das schöne Wetter von Mallorca mitzubringen. Bei bitterkalten Temperaturen fällt es einem jetzt besonders schwer, sich zum Training zu motivieren. Die meisten werden wohl erstmal ein paar Tage Pause einlegen.
Mallorca: Bis zum nächsten Jahr, wir kommen!